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Einnahmearten

Übersicht

Art
Vaporizer
Dabbing
Joint
Purpfeife
Oral
Verlust
ca. 30%
ca. 30%
ca. 50%
ca. 60%
kein
Bioverfügbarkeit
10-35%
10-35%
10-35%
10-35%
4-12%
Verlust Total
75-93%
75-93%
83-95%
86-96%
88-96%
Zusätzlich


Verbrennung, Schadstoffe, Tabak
Verbrennung, Schadstoffe
Keine Terpene, Starker Abbau

 

Vaporizer

Der Vaporizer ist eine der besten Arten Cannabis zu konsumieren, medizinisch oder auch im Lifestyle. Der Nutzwert eines guten Vaporizer kann bis nur 70% betragen, das heisst nur ca. 30% Verlust. Da beim Vaporizer nur mit Temperaturen bis max. 200° C gearbeitet werden, wird das Cannabis nicht verbrannt und dadurch entstehen auch fast keine Schadstoffe. Auch eine Vielzahl der Terpene werden erhalten.

In 0.25g Cannabis mit 18% THC-Gehalt sind ca. 45mg THC, bei 30% Verlust kommt im Endocannabinoid-System ca. 31mg THC an. Die Lunge nimmt dann zwischen 10% - 35% auf, also sind am Ende 3.1mg - 10.9mg THC im Endocannabinoid-System.

 

Dabbing-Pfeife

Dabbingpfeifen arbeiten ähnlich wie Vaporizer mit kleinen Temperaturen um die 200° C, auch hier werden fast keine Schadstoffe produziert. Der Verlust beträgt im Normalfall und bei der richtigen Anwendung nur 30%. Personen die mit Dabbingpfeifen arbeiten, nehmen meistens BHO Mengen in der Grössenordnung von 30-50mg oder 0.03-0.05g ein.
Bei der BHO Herstellung wird das Harz der Pflanze mit GAS extrahiert, somit ist im Endprodukt nur noch Cannabisharz und keine weiteren Bestandteile der Pflanzen mehr, kein Chlorophyll und keine Äste wie auch keine Blätter.

Bei einer Konzentration des BHO-Extraktes von 90%, sind dann in 50mg BHO ca. 45mg THC. Nach Abzug des Verlust vom 30% kommt im Körper dann noch ca. 31mg THC an. Beim konsumieren von nur 0.05g BHO wird dem Körper also 31mg THC zugeführt. Die Lunge nimmt dann zwischen 10 - 35% auf, also sind am Ende 3.1 - 10.9mg THC im Endocannabinoid-System.

 

Joint

Da bei einem Joint extreme Temperaturen von bis zu 700° C oder mehr entstehen, werden auch sehr viel Schadstoffe produziert. Zudem wird im Joint das Cannabis meistens mit Tabak vermischt, was auch wieder schädlicher auf den Körper wirkt. Der Verlust im Joint beträgt ca. 50%, kann aber auch höher sein. Auch das verbrennen des Zigarettenpapier und da vielmals auch nur ein Papierfilter verwendet wird, macht den Konsum im Joint zu einem der ungesundesten Arten Cannabis zu konsumieren, Zellstoff oder Aktivkohle können die Situation sehr stark verbessern. Vorteil ist das hier die Terpene erhalten bleiben und somit mitkonsumiert werden.

In 0.25g Cannabis mit 18% THC-Gehalt sind ca. 45mg THC, bei 50% Verlust kommt im Körper ca. 22mg THC an. Die Lunge nimmt dann zwischen 10 - 35% auf, also sind am Ende 2.2 - 7.7mg THC im Endocannabinoid-System.

 

Cannabispfeife (Purpfeife)

In der Purpfeife wird meistens kein Tabak verwendet und Zigarettenpapiere fallen auch weg. Der Verlust ist wegen den hohen Temperaturen aber bis zu 60%.

In 0.25g Cannabis mit 18% THC-Gehalt sind ca. 45mg THC, bei 60% Verlust kommt im Endocannabinoid-System ca. 18mg THC an. Die Lunge nimmt dann zwischen 10 - 35% auf, also sind am Ende 1.8 - 6.3mg THC im Endocannabinoid-System.

 

Orale Einnahme

Die Orale Einnahme ist im medizinischen Bereich weit verbreitet, es wird aber immer mehr auf Vaporizer zurückgegriffen. Das Problem bei der oralen Einnahme ist, das die Leber das THC und auch alle anderen Cannabinoide, wie übrigens auch Medikamente, bis zu 96% abbauen kann. Die Leber ist grundsätzlich kein Fan von solchen Stoffen und versucht die Verunreinigung zu entfernen.
Zusätzlich muss Cannabis vor der oralen Einnahme decarboxylieren werden, hier lösen sich die leichtflüchtigen Stoffe wie die Terpenen-Öle in der Luft auf. Neueste Studien haben gezeigt, das auch die Terpene eine wichtige Rolle in der Cannabistherapie spielen. In diesem Bereich wird aktuell sehr stark geforscht.

Bei der Einnahme von 50mg oder 0.05g eines THC-Konzentrat mit 90%, kommt im Körper zuerst mal 45mg THC an. Die Leber baut dann aber zwischen 88% und 96% THC ab, ins Endocannabinoid-System gelangt dann noch zwischen 1.8 - 5.4mg THC.

 

Wie wird THC im Körper abgebaut?

THC wird vor allem in der Leber abgebaut. Aus dem Blut, das die Leber durchfließt, wird THC zum größten Teil entfernt und abgebaut. Da das Blut, das Nahrungsbestandteile aus dem oberen Darmbereich aufnimmt, zunächst die Leber durchfließt, wird der allergrößte Teil des THC nach oraler Aufnahme bereits beim ersten Durchlauf durch die Leber und bevor es den Rest des Körpers erreicht (beispielsweise auch das Gehirn), abgebaut. Obwohl fast 100 Prozent des THC beim Essen oder Trinken vom Magen und oberen Darmbereich aufgenommenen werden, erreichen daher nur 4 bis 12 Prozent den Gesamtkreislauf. Man sagt, die „systemische Bioverfügbarkeit“ beträgt bei oraler Aufnahme 4 bis 12 Prozent.
Beim Rauchen liegen die Verhältnisse anders. Das Blut der Lunge erreicht zunächst das Herz und von dort aus alle anderen Organe, auch das Gehirn, ohne dass vorher die Leber dazwischen geschaltet wäre. Zwar wird von der Lunge weniger THC aufgenommen als von Magen und Darm, die systemische Bioverfügbarkeit liegt aber deutlich höher, bei etwa 10 bis 35 Prozent.
Die wichtigsten Abbauprodukte sind 11-Hydroxy-THC (11-OH-THC) und THC-Carbonsäure (THC-COOH). Daneben gibt es noch eine Vielzahl (nahezu 100) weiterer Abbauprodukte, die in einer deutlich geringeren Menge entstehen.

 

Quelle: https://hightimes.com/culture/how-much-thc-is-in-a-dab-a-bowl-and-a-joint/

Quelle2: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2009/03maerz/s04_0309_franjo.php