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Akne

KANN CANNABIS BEI DER BEHANDLUNG VON AKNE HELFEN?

Bei Akne handelt es sich um eine äußerst störende Hauterkrankung, die niemand mag. Seit langer Zeit gab es nur Produkte, die nicht die volle Bandbreite der Symptome reduzieren, die mit diesem Problem verbunden sind. Glaube es oder nicht, aber Cannabis könnte der nächste große Durchbruch in der Aknebehandlung sein.

WAS IST AKNE?

Akne ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von dermatologischen Erkrankungen. Mitesser, Pickel, Eiterpickel und selbst Zysten fallen alle unter den Begriff. Es handelt sich dabei um die häufigste Hauterkrankung in Amerika und wahrscheinlich der ganzen Welt. Die meisten Leute hatten Akne in irgendeiner Form an irgendeinem Punkt in ihrem Leben. Sie tritt zumeist auf, wenn Hautsekrete die Poren verstopfen. Sie wird äußerlich sichtbarer, wenn Du eine fettige/ölige Haut besitzt, was vor allem während der Teenagerjahre vorkommt.

Ursache ist die erhöhte Hormonaktivität in diesem Alter. Akne kann zu Narben führen, wenn sie nicht oder falsch behandelt wird und ist bei Teenagern auch ein sehr häufiger Grund für Depression. Deshalb sehen wir bereits seit vielen Jahren eine Überschwemmung des Marktes mit verschiedensten Reinigern, Feuchtigkeitscremes und Peelings, die Akne bekämpfen und vorbeugen sollen. Doch nichts davon funktioniert für jeden und es scheint auch nichts zu geben, das dem Problem völlig Herr wird. Hier kommt Cannabis ins Spiel. Es könnte die Lösung sein, nach der wir alle gesucht haben.

 

CANNABIS UND AKNE

Es wurde bewiesen, dass das Endocannabinoid-System überall in der Haut Rezeptoren besitzt. Es ist dafür verantwortlich die Balance und das generelle Wohlsein der Hautzellen zu regulieren. Doch das ist keine Überraschung. Das Endocannabinoidsystem besitzt überall in unserem gesamten Körper, Gehirn und zentralen Nervensystem verteilt Rezeptoren, die zahlreiche physiologische Vorgänge beeinflussen.

Das geht so weit, dass selbst die Talgdrüsen (die für die Ablagerung von Sekret in Haarfollikeln verantwortlich sind) erwiesenermaßen Cannabinoidrezeptoren besitzen. Das bedeutet in der Folge, dass Cannabinoide mit ihrer normalen Funktionsweise interagieren und sie beeinflussen. Da das Endocannabinoid-System dafür verantwortlich ist, alles im Gleichgewicht zu halten, lässt sich sicher annehmen, dass es dabei helfen könnte, den Sekretgehalt in unseren Talgdrüsen zu normalisieren.

Und in der Tat wurde dies in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigations genauer untersucht. Im Detail schaute man sich an, wie CBD die Zellen um die Talgdrüsen reguliert. Die Ergebnisse waren unglaublich.

CBD ALS MÖGLICHE BEHANDLUNG

2014 beobachtete das Journal of Clinical Investigations, das CBD den Fettausstoß der Haut reguliert. Es hemmt die Lipidproduktion in unseren Hautzellen. Das bedeutet, dass CBD nicht gegen Deine Physiologie arbeitet und Deine Haut wie viele andere Akneprodukte austrocknet. CBD könnte wortwörtlich die Fettproduktion Deiner Haut normalisieren. Das sind fantastische Neuigkeiten.

Seither tauchten Forscher noch tiefer in diese Entdeckung ein. Nennen wir es beim Namen: Ein äußerst wirksames Akneprodukt wäre extrem profitabel. Besonders wenn man bedenkt, dass es auf CBD basieren würde, was mittlerweile weithin legal ist.

Es gab eine weitere Studie, die den Zusammenhang von CBD und Hautbild klinisch untersuchte. Zur Überraschung der Forscher bemerkten 100% der Teilnehmer bereits nach 14 Tagen eine Verbesserung. Das ist außergewöhnlich. Es ist extrem selten, eine Studie mit 100% Erfolgsrate zu finden, selbst in kleinen Testgruppen.

Nun wissen wir also, dass CBD hilft, einen zu hohen Fettgehalt der Haut zu bekämpfen. Doch Cannabis ist weitaus mehr als CBD. Das ist nur eines der Cannabinoide der Pflanze. Auch wenn es das zweithäufigste ist, so enthalten die meisten Cannabissorten doch noch etwa 20-mal mehr THC.

THC UND AKNE

In einem Interview der Huffington Post sagt Dr. Ariel Ostad, dass THC den Fettgehalt der Haut erhöht. Das tut es nicht auf direktem Weg, doch es passiert in der Folge der Steigerung des Testosteronspiegels, wenn Du Cannabis konsumierst. Das erklärt, warum das Rauchen von Cannabisblüten nicht direkt Akne reduziert. Die meisten der erhältlichen Sorten enthalten überwiegend THC und in der Regel weniger als 1% CBD.

Doch unglücklicherweise würde diese Studie auch nur an Mäusen und nicht an Menschen durchgeführt. Daher sind weitere abschließende Untersuchungen zu THC notwendig. Wenn Du nach einer Sorte suchst, die dabei hilft Deine Akne zu reduzieren, dann solltest Du Deine Suche fürs Erste auf CBD-reiche Sorten konzentrieren.

CBD-ÖL

Es gibt nach wie vor eine Menge Leute, die an einem Ort wohnen, wo sich noch kein Cannabismarkt unter legalen Rahmenbedingungen etabliert hat. Für diese Individuen könnte es schwierig sein, an CBD-Öl zu kommen. Dabei erfährt CBD-Öl steigenden Zuspruch als eines der besten Nahrungsergänzungsmittel und alternativen Behandlungsmethoden für Menschen mit einer großen Bandbreite an Erkrankungen, inklusive der Haut. Das beruht größtenteils auf seiner entzündungshemmenden und angstlösenden Wirkung.

HANFSAMENÖL

Hanfsamenöl besitzt großartige entzündungshemmende Eigenschaften, ist voller Antioxidantien, reich an Omega-Fettsäuren und enthält mehr als 50% unseres täglichen Bedarfs an Linolsäure. Diese zuletzt genannten sind es, die die Produktion von hochwertigem Talg in Deiner Haut regulieren. Nicht jeder Talg ist gleich. Wenn es dem Körper an Linolsäure mangelt, ist die Entwicklung einer langanhaltenden und schlimmeren Akne wahrscheinlicher. Hanfsamenöl hilft dabei, die Werte in Deinem Körper zu regulieren. Und das großartige dabei ist, dass es sowohl äußerlich als auch oral angewandt werden kann. Ein sehr angenehmes Produkt.

Hoffentlich sehen wir in der Zukunft noch mehr CBD-/Hanf-Produkte gegen Akne auf dem Markt. Doch bis dahin können wir nur diese Neuigkeit verbreiten und diese Information nach draußen tragen. Je früher die Menschen realisieren, zu was CBD in der Lage ist, desto früher werden in verschiedensten Industriezweigen Investitionen getätigt.


Quelle: https://www.royalqueenseeds.de/blog-kann-cannabis-bei-der-behandlung-von-akne-helfen-n746


 

Akne

Die Hautkrankheit hat ihren Namen aus dem griechischen und bedeutet übersetzt Schärfe oder auch Spitze. Akne ist vor allem bei Jugendlichen in der Pubertät eine altbekannte Qual. Doch auch später noch kann sie immer noch auftreten. Wir vom CBD Ratgeber widmen uns der Frage: Kann CBD bei Akne helfen?

Das Krankheitsbild von Akne

Bei Akne handelt es sich um eine entzündliche Missbildung der Talgdrüsen und der Haarfollikel. Die Krankheit beginnt meistens mit unauffälligen Mitessern. Diese zeigen sich im späteren Verlauf als sichtbare Pusteln oder Knoten auf der Haut. Nicht selten können sie sich dann über den gesamten Körper verteilen. Akne ist eine der ältesten Hautkrankheiten und tritt am häufigsten bei Jugendlichen auf. In den meisten Fällen bildet sich die Akne spontan, während oder auch nach der Pubertät zurück. Je nach Intensität der Krankheit, können aber hässliche Narben zurückbleiben. In seltenen Fällen bleibt die Akne sogar bestehen. Im letzteren Fall wird die Akne dann medikamentös behandelt.

Insgesamt stuft die Dermatologie Akne in sieben Subtypen ein. Die Symptome der Akne äußern sich sichtbar auf der Haut – rote, kleine bis mittelgroße Pusteln und Pickel wuchern auf der Hautoberfläche. Es brennt, juckt und kann auch eitern. Weiter kann die entzündliche Akne auch mit Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen einhergehen. Generell lässt sich diese Krankheit jedoch nach dem heutigen Stand der Medizin sehr gut behandeln.

Kann CBD bei Akne helfen?

Gerade bei schweren Hauterkrankungen kann Cannabidiol (CBD) unbedingt unterstützend wirken. In der Dermatologie sind Hanfprodukte und gerade das CBD schon sehr lange für ihre heilende Wirkung bekannt. In einer unabhängigen Studie wurde jüngst wiederholt belegt, dass CBD durch seine hemmende Wirkung gerade bei diesem Krankheitsbild eine perfekte Ergänzung zum medikamentösen Heilungsprozess darstellt.

Das funktioniert wie folgt: Akne ist das sichtbare Endergebnis einer Überproduktion von Lipiden (Fettsäuern) und Glukose (Zucker) unter der Hautoberfläche und dem Fettgewebe. Deswegen klagen Jugendliche oft während der Pubertät über fettige Haut. CBD wirkt direkt im Zusammensiel direkt mit dem körpereigenen Stoffwechsel. Eine Über- oder Unterproduktion der genannten Stoffe kann durch das Cannabidiol nachweislich reguliert werden.

Wir wissen, dass sich CBD im allgemeinen positiv auf das Zusammenspiel von Botenstoffen und Rezeptoren auswirkt. Diese beiden Bestandteile unseres Nerven- und Immunsystems sind nahezu für die meisten Krankheiten verantwortlich. Bei einer Akneerkrankung wird durch das Cannabidiol ein bestimmter Rezeptor angesprochen. Dieser nennt sich TRPV4. Der ist zuständig für die Kommunikation mit dem NRIP1 Rezeptor, der wiederum dafür verantwortlich ist, wie viel Glukose und Lipide unser Körper produziert. CBD hemmt genau diese Produktion.

Weiter hat CBD die positive Eigenschaft, dass es auch durch die äußerliche Anwendung auf der Haut entzündungshemmend wirken kann. So ist belegt, dass Cannabidiol Öl bei Akne auch ergänzend zur äußerlichen Anwendung angewandt werden kann. Zwar ist es noch nicht offiziell belegt, doch findet man im Internet zahlreiche Studien und Berichte von Betroffenen. Deren Ergebnisse sprechen von großem Erfolg. Obgleich die Krankheit sich in sieben unterschiedliche Kategorien einstufen lässt, kann Cannabidiol bei jeder Art eine heilende Wirkung vorweisen.

CBD kann bei der äußerlichen Anwendung auch sebostatisch (austrocknend) wirken. Das ist unbedingt ein weiterer positiver Aspekt, den man gerade hier nicht unbeachtet lassen sollte. So kann die überfettige Haut zur Ruhe kommen und sich dann dem eigentlichen Heilungsprozess widmen. Da entzündlich bakterielle Anke auch nässen kann und sich durch Berührung weiter über die Haut verteilt, ist CBD auch hier mit seiner austrocknenden Wirkung eine perfekte Ergänzung.

Quelle: https://cbdratgeber.de/therapie/akne/

Medizinische Studien zum Thema (Englisch)